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Haare sind anspruchsvoll
Nur wenn die Kopfhaut mit den richtigen Nährstoffen versorgt wird, wachsen sie gut. Ein Ernährungsplan für gesundes,
glänzendes Haar beinhaltet Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Für die Schönheit der Haare bringt
Fasten ausnahmsweise nichts. Im Gegenteil: Mangelernährung macht die Haare dünn und führt zu diffusem Haarausfall.
Besonders wenn der Ernährungsplan weniger als 1000 Kalorien und wenig Eiweiß vorsieht, zehrt das an den Haarwurzeln.
Magersüchtige haben daher auffallend dünnes Haar.
Aber auch Menschen mit einem ausgewogenen Ernährungsplan, die unter chronischen Darmerkrankungen leiden, plagt
oft diffuser Haarausfall. Der Darm verarbeitet die Mikrostoffe aus der Nahrung nur schlecht, nur ein Bruchteil gelangt ins
Blut und damit zu den Haarwurzeln. Dabei brauchen die Haarwurzeln besonders viele Nährstoffe. Denn ihre Zellen teilen
sich besonders aktiv. Das bedeutet, sie verbrauchen eine Menge an Energie, um gesunde Haare zu bilden.


 

 

Harologi Multi Vitamine des B-Komplexes, vor allem Vitamin B3 (Niacin), Vitamin B5 (Pantothensäure) und Vitamin B6
Pyridoxin), gehören in den Ernährungsplan für gesunde Haare. Die B-Vitamine stärken Haut und Haare, regulieren die
Talgproduktion und aktivieren wichtige Stoffwechselvorgänge in der Haarwurzel. Sie beugen Entzündungen vor und sorgen
für eine gesunde Kopfhaut. Für gesunde Haare sollte der Ernährungsplan Hefe, Fleisch, Eigelb, Nüsse, Hülsenfrüchte und
Weizenkeime enthalten. Diese sind wertvolle Vitamin-B-Lieferanten.



 

Als "Universalvitamin" gehört Vitamin C sowieso in den Ernährungsplan. Auch für gesunden Haarwuchs spielt es eine
tragende Rolle. Es ermöglicht, dass sich Eisen an die roten Blutkörperchen bindet und auf diese Weise im Körper weiter-
transportiert wird. Mit Hilfe von Vitamin C (Ascorbinsäure) gelangt der wichtige Haarbaustein Eisen also zu den Haarwurzeln.
Außerdem stärkt es die Zellen im Haarschaft. Vitamin-C-Spender sind alle Zitrusfrüchte und Kohlgemüse.

Ernährungsplan für gesundes Haar: Vitamin H
Dieses Vitamin bewirkt unter anderem, dass sich die Schüppchen am Haarschaft eng zusammenschließen.
Das Haar ist stark und glänzt. Spliss hat keine Chance. Biotin hält die Haut geschmeidig und verhindert Entzündungen.
Dadurch wirkt es auch gegen Entzündungen der Haarwurzeln. In den Ernährungsplan gehören ausreichend Fleisch,
Eigelb, Milch, Vollkornprodukte und Nüsse. Diese enthalten besonders viel Biotin.



 

Haare bestehen aus Keratin. Diese hornähnliche Substanz baut sich zu einem großen Teil aus Eiweiß (Protein) auf,
dem Grundgerüst aller Zellen. Deshalb dürfen eiweißhaltige Lebensmittel nicht im Ernährungsplan fehlen. Biologisch
wertvoller ist pflanzliches Eiweiß (aus Kartoffeln, Getreide, Soja) gegenüber dem tierischen (aus Fleisch, Eiern, Käse).



 

Ohne dieses Spurenelement gibt es kein Wachstum in den Körperzellen – auch nicht in den Haarwurzeln. Eisen ist
Bestandteil des Blutfarbstoffs Hämoglobin und verantwortlich für den Sauerstofftransport im Blut. Es bringt den
lebenswichtigen Energiespender Sauerstoff in jede Körperzelle. Beinhaltet der Ernährungsplan zu wenig Eisen,
führt das deshalb zu Haarausfall. Vor allem Frauen mit starker Monatsblutung sind gefährdet. Auch Vegetarier riskieren
Eisenmangel und damit schwindendes Haupthaar. Denn wichtigster Lieferant von Eisen ist Fleisch.



 

Dieses Spurenelement darf im Ernährungsplan für gesundes Haar nicht fehlen. Es gehört zu vielen Enzymen und
eguliert dadurch Stoffwechselprozesse im Körper, auch in den Haarzellen. So verbessert es vor allem die Haarstruktur.
Kupfermangel führt zu dünnem, brüchigem Haar. Ein kupferarmer Ernährungsplan führt zu dünnem, brüchigem Haar.
Reich an Kupfer sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Trockenobst und Hefe.



 

Ein echtes Multitalent unter den Spurenelementen ist Zink. Es aktiviert zahlreiche Enzyme. Von Zink profitieren auch
Haut, Haare und Fingernägel. Der Biostoff fördert das Haarwachstum, neue Haarzellen bilden sich schneller. Er schützt
die Haarwurzel vor Entzündungen und sorgt für eine gesunde Kopfhaut. Besonders zinkhaltig sind frische Austern,
aber auch Fleisch, Eier und Käse.